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Angebot und Nachfrage auf dem Schweizer Online-Stellenmarkt – was Jobsuchende wissen sollten

Wann werden die meisten Stelleninserate online gestellt? Wann wird hauptsächlich nach Jobs gesucht? In welchem Berufsfeldern hast du die grössten Chancen, wo ist es besonders schwierig? Die JobCloud Market Insights liefern interessante Resultate über die Online-Jobsuche in der Schweiz.

Im Rahmen der zweiten JobCloud Market Insights wurden jobs.ch und jobup.ch, die beliebtesten Online-Jobportale der Schweiz, einer umfassenden Analyse unterzogen. Dabei wurde das Klickverhalten auf Stelleninserate und Kandidatenprofile gemessen und mit der Anzahl an Stelleninseraten verglichen.

Wann werden die meisten Inserate ausgeschrieben?

Hast du gewusst, dass am Freitag die meisten Jobinserate publiziert werden? Daher solltest du also vor allem an den Wochenenden besonders aktiv auf Jobsuche sein, um den Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein. Auch am Dienstag und am Donnerstag werden verhältnismässig viele Stellen ausgeschrieben.

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Die wichtigsten Berufsfelder auf dem Arbeitsmarkt

Wenn du auf Jobsuche bist, dann hast du vor allem in den Bereichen Maschinen-/Anlagenbau/Produktion sowie Informatik/Telekommunikation sehr gute Chancen – hier gibt es die grösste Anzahl an Stelleninseraten. Besonders gefragt bist du auch, wenn du im Bereich Medizin/Pflege/Therapie arbeitest, denn hier ist das Angebot an Jobs viel grösser als die Nachfrage. Wenn du jedoch einen Job im Bereich Administration/HR/Consultung oder Polizei/Zoll suchst, wirst du aufgrund der zu hohen Nachfrage sehr viele Mitbewerber haben.

Mitarbeiter, Fachverantwortung oder Führungsposition?

Suchst du einen Job mit Fachverantwortung oder auf gewöhnlicher Mitarbeiterebene? Ziemlich genau die Hälfte aller Jobs werden „mit Fachverantwortung“ angeboten, auf Mitarbeiterebene sind es ca. 42% und Führungspositionen machen ca. 9% aller ausgeschriebenen Inserate aus. Bei Jobs mit Führungsverantwortung ist das Angebot geringer als die Nachfrage.

Wer sind deine Mitbewerber?

Besonders viele Jobsuchende gibt es in der Alterskategorie zwischen 21 und 30 Jahren, gefolgt von den 31- bis 40-Jährigen. Insgesamt sehen sich mehr Männer als Frauen nach Jobs um.

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Zu welcher Uhr- und Tageszeit findet die Jobsuche statt?

Die Jobsuche erfolgt nicht hauptsächlich – wie man sich erwarten könnten – an den Wochenenden und am Feierabend. Nein, vor allem während der Arbeitszeit und unter der Woche klicken Personen aktiv auf Jobangebote – am allermeisten zwischen 9:00 und 11:00 Uhr.

Möchtest du noch mehr zu der Studie erfahren? In Zusammenarbeit mit der ZHAW präsentieren wir dir alle sechs Monate Analysen der JobCloud Market Insight Studie.

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Christina
sagte am Januar 11, 2018 at 5:41 pm :

Und was ist mit den Ü55, sollten sich due gleich erschiessen?

Antworten
jobs.ch
jobup.ch
sagte am Januar 12, 2018 at 4:05 pm :

Hallo Christina. Schiessen soll keiner :-). In der letzten Graphik des Beitrag kannst du sehen, dass ca. 10% der Jobsuchenden über 50 sind. Was möchtest du genau wissen?
Ich darf dir auch noch unsere Beiträge empfehlen, die sich speziell an Jobsuchende über 50 richten.
https://www.jobs.ch/de/job-coach/?s=50
Liebe Grüsse,
Mathias von jobs.ch

Fredi
sagte am Januar 12, 2018 at 6:45 pm :

Ich glaube nicht Mathias, dass Du nicht verstanden hast was Christina mit dem Satz ausdrücken will oder wollte.
Auffallend jedoch ist, dass egal um welche Beträge es sich zum Thema auch immer handelt, Menschen Ü50 und teilweise bereits unter dieser Altersschwelle als vernachlässigbare verlierende Minderheit des hochgepriesenen Globalisierungswahns dargestellt werden, und dies auch noch bewusst in Kauf genommen wird. Ein Ende dieser Silicon Valley Mentalität ist nicht abzusehen. Die Folgen davon jedoch schon, nicht Heute und nicht Morgen, aber vielleicht bist du der nächste an einem Morgen, der hat diese Sorgen. Als emphatischer Mensch weiss und fühle ich beim Lesen ihrer Zeilen ohne Nachfragen und Statistik, was Christina zum Ausdruck bringen wollte.

Du stellst ihr die Frage: was möchtest du genau wissen? Sorry!!

Christina weiss eben schon, das Kopfschmerzen ein Symptom darstellen, aber nicht die Ursache sind. Lobenswert die Beträge die an Jobsuchende Ü50 gerichtet sind, diese verpuffen als 10% Worthülsen und Nebelgranaten. Möglich passt der Ausdruck “Kollateralschaden” besser wenn auch nicht ganz zutreffend. Wer ihn jedoch verursacht und diesen weiterhin hegt und pflegt als sei alles “ready for take off” ist eben ein Mitgestalter. Als würde nicht jeder wissen, irgendwann wird jeder ” statistische Jungspund” eine unbedeutende Randfigur der Gesellschaft werden. Der Umgang mit Menschen, auch schon daran gedacht…ein lohnende Investition nicht wahr. Auch eine Statistik wert?

Liebe Grüsse von einem Leser

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