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Diese 7 Dinge sind in deinem Lebenslauf unnötig

Du sitzt vor deinem Lebenslauf und bist bei der vierten Seite angekommen. Ein Ende ist noch nicht in Sicht und dir ist schmerzlich bewusst, dass du deinen Lebenslauf irgendwie auf maximal drei Seiten kürzen solltest. Leichter gesagt als getan, denn leider gestaltet sich das Kürzen oft schwieriger als gedacht. Überprüfe die folgenden sieben Punkte – und vielleicht ist der eine oder anderen Tipp, wie du deine Curriculum Vita kürzen kannst, für dich dabei.

Separate Zusammenfassung

Bei einem Lebenslauf muss man ohne Zusammenfassung zurechtkommen – denn ein Lebenslauf sollte eine Strukturierungshilfe deines Werdegangs für den Personaler sein und nicht eine detaillierte autobiografische Abhandlung. Fokussiere dich bei deinem Lebenslauf auf eine saubere Struktur und eine hohe Aussagekraft für die Stelle, auf die du dich bewirbst. Wenn du das tust, hast du keinen Grund, am Anfang oder am Ende eine Zusammenfassung hinzuzufügen. Falls du dich dennoch nach einer Zusammenfassung sehnst, erstellst du lieber ein Kurzportrait, welches als eigenständiges Dokument hinzugefügt werden kann.

Ausformulierte Referenzen

Referenzen im Lebenslauf sind zwar nicht verkehrt, aber nicht absolut notwendig. Wenn du also sowieso schon auf dem Maximum von 3 Seiten bist, aber noch eine wichtige Berufserfahrung hinzufügen solltest, kannst du den Punkt «Referenzen» getrost weglassen. Oder du schmälerst diesen mit einem Kunstgriff: Anstelle der Referenzen kannst du nämlich auch schreiben: «Referenzen werden gerne auf Anfrage bekannt gegeben».

Zu detaillierte persönliche Daten

Obwohl es im Lebenslauf um dich und deinen Werdegang geht, musst du bei deinen persönlichen Daten nicht zu tief ins Detail gehen. Frag dich immer, ob die Information für einen Personaler relevant ist. Beispielsweise braucht es keine Angaben über den Geburtsort, Konfession oder Infos von Familienangehörigen. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich gewisse persönliche Daten, die du unbedingt in deinem Lebenslauf angeben solltest.

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Obligatorische Schulzeit

Wenn du nicht erst am Anfang deiner beruflichen Karriere stehst, kannst du deine Grundschule, Oberstufe oder Gymnasium vom Lebenslauf entfernen – ausser, wenn es für den Personaler eine besondere Relevanz hätte. Beispielsweise wenn explizit Maturandinnen oder Maturanden gesucht werden. Wichtiger ist jedoch zu sehen, welche Ausbildungen, Weiterbildungen absolviert hast oder welches Studium du abgeschlossen hast. Auf diesen Pfeilern baut sich schliesslich deine Kompetenz und dein Anspruch für die Stelle auf.

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Tageskürsli

Zugegeben: Es gibt gewisse Tageskurse, die in deinem Lebenslauf aufscheinen sollten. Beispielsweise einen Tageskurs über eine technologische Weiterentwicklung einer Maschine oder einer Programmiersprache, wenn das für die Stelle, auf die du dich bewirbst, relevant ist. Dennoch sollten diese Tageskurse eher die Ausnahme als die Regel in deinem Lebenslauf bilden. Dies aus zwei Gründen: Erstens wirkt es eher als ob man nicht die Ausdauer und Ehrgeiz für eine längere Fortbildung besitzt. Der zweite Grund ist praktischer Natur: An einem Tageskurs lässt sich der Lernstoff nicht so bearbeiten wie bei einer längeren Weiterbildung, was einen grossen Einfluss auf die Tiefe des Wissens hat. Man merke also: Tageskurse, die dir eine Zusatzkompetenz im Arbeitsalltag bringen, kommen rein, Tageskurse, die ein völlig neues Themengebiet ausserhalb deines Arbeitsalltags umfassen, bleiben besser draussen.

Detaillierter Beschrieb aller einzelnen Berufserfahrungen

Dein Lebenslauf sollte immer auf die jeweilige Stelle angepasst sein. Wenn du dich beispielsweise für einen Job im Marketing bewirbst, solltest du deine Berufserfahrung im Marketing hervorheben – dasselbe gilt natürlich auch für alle anderen Fachrichtungen. Aus deinem Lebenslauf löschen solltest du die anderen Stationen deswegen aber trotzdem nicht. Sie sollten aber auch nicht mehr Platz als unbedingt nötig einnehmen, deshalb kannst du sie auf das Minimum kürzen. So schaffst du nicht nur Platz in deinem Lebenslauf, sondern setzt auch gleichzeitig Schwerpunkte.

Veraltete Technologien / IT-Allgemeinwissen

Ja natürlich sind heutzutage Windows- und oder Mac-Anwenderkenntnisse wichtig – für fast jeden Beruf. Aber mal ehrlich: Gibt es noch Menschen im Arbeitsmarkt, die keinen Computer bedienen können? Höchstwahrscheinlich nicht, da die meisten im Alltag auf irgendeine Art und Weise einen Computer bedienen – und sei es nur das Smartphone. Ebenso verhält es sich mit den «üblichen Verdächtigen» bei den Programmen. MS-Office-Kenntnisse sind zwar schön zu lesen, sagen aber nicht viel über deine Anwenderfähigkeiten aus. Schreibst du ausdrücklich, dass du das Zehnfingersystem beherrschst, dann wird ein Personaler auch annehmen, dass du eine Worddatei erstellen kannst. Gleiches gilt für Excel; nur weil man das Programm starten kann, heisst das noch nichts. Wer hingegen mit Formeln oder Makros arbeitet, darf das gern aufführen. Ansonsten gilt: Raus mit veralteten Technologie-Angaben.

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