Postdoktorandenstelle zur filamentösen Entwicklung von Hefen
Lausanne
Auf einen Blick
- Veröffentlicht:26 Januar 2026
- Pensum:100%
- Arbeitsort:Lausanne
Job-Zusammenfassung
Die Universität Lausanne bietet eine Postdoc-Stelle im Pelet Lab.
Aufgaben
- Untersuchung der zellulären Biologie von filamentösen Wachstum.
- Entwicklung quantitativer Techniken zur Überwachung morphogenetischer Übergänge.
- Forschung zu MAPK-Wege in Zellschicksalsmechanismen.
Fähigkeiten
- Doktorat, Erfahrung in der Zellbiologie von Hefen, Publikation.
- Praktische Erfahrung in der zellulären Biologie von Hefen.
- Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Ist das hilfreich?
Einführung
Die Universität Lausanne ist eine Hochschuleinrichtung für Lehre und Forschung, die aus sieben Fakultäten mit etwa 17.000 Studierenden und fast 5.000 Mitarbeitenden, Professoren und Forschern besteht. Idealerweise am Genfersee gelegen, nahe dem Stadtzentrum von Lausanne, vereint ihr Campus über 120 Nationalitäten.
Präsentation
Das Pelet-Labor (wp.unil.ch/quantitativesignaling/) im Department für Fundamentale Mikrobiologie an der Universität Lausanne bietet eine Postdoktorandenstelle in der Zellbiologie des filamentösen Wachstums an.
Stelleninformationen
Voraussichtlicher Beginn: flexibel, frühestens 01. März 2026
Vertragsdauer: 1 Jahr, verlängerbar bei Verfügbarkeit von Mitteln
Beschäftigungsgrad: 100%
Arbeitsort: Universität Lausanne, Campus Dorigny
Ihre Aufgaben
Im Pelet-Labor ist eine offene Stelle in der Zellbiologie des filamentösen Wachstums zu besetzen.
Filamentöses Wachstum umfasst verschiedene morphologische Übergänge in Hefezellen, die es ihnen ermöglichen, Biofilme zu bilden, in Agar einzudringen oder hyphale bzw. pseudo-hyphale Zellen zu erzeugen. Diese Übergänge spielen eine wichtige Rolle bei der Virulenz von Pilzpathogenen.
Unser Ziel ist es, quantitative biologische Techniken auf Basis der Fluoreszenzmikroskopie zu entwickeln, um diese morphogenetischen Übergänge zu überwachen und die Rolle von MAPK-Signalwegen in diesen Mechanismen der Zellschicksalsdifferenzierung zu untersuchen. Wir verwenden S. cerevisiae als Modellsystem, um die molekularen Mechanismen zu erforschen, die den Wechsel zum filamentösen Wachstum steuern. Parallel dazu planen wir, Pilzpathogene zu verwenden, um die Erhaltung des Mechanismus, der diese morphogenetischen Veränderungen bei Hefespezies antreibt, zu bestätigen.
Ihre Qualifikationen
- Doktortitel (oder geplante Verteidigung zum Zeitpunkt der Bewerbung)
- Gute Publikationsliste (mindestens eine Erstautor-Publikation in einer internationalen, peer-reviewed Zeitschrift)
- Fundierte praktische Erfahrung in der Zellbiologie von Hefen
- Begeisterung für das Verständnis molekularer Mechanismen
- Englischkenntnisse
- Starker persönlicher Antrieb für wissenschaftliche Forschung, neugierige Natur und Fähigkeit, sowohl selbstständig als auch im interdisziplinären Team zu arbeiten
- Erfahrung mit Pilzpathogenen ist von Vorteil
Was die Stelle Ihnen bietet
Sie werden Teil einer motivierten, interdisziplinären Forschungsgruppe, die sich auf das Verständnis der Zellantwort auf ihre Umwelt mittels quantitativer biologischer Techniken konzentriert. Unser Labor befindet sich im Biophore-Gebäude mit Blick auf den Genfersee und die Alpen und ist eingebettet in das lebendige und internationale Forschungsumfeld des Departments für Fundamentale Mikrobiologie an der Universität Lausanne. Unsere hochmodernen biologischen und computergestützten Labore werden durch die exzellente Forschungsinfrastruktur der UNIL unterstützt (z. B. Rechencluster sowie Sequenzierung, Metabolomik und Mikroskopie). Die UNIL ist tief in die breitere Gemeinschaft und Region Lausanne integriert, die zahlreiche Möglichkeiten für berufliche Weiterbildung und ein reichhaltiges kulturelles Leben bietet.
Kontakt für weitere Informationen
Prof. Serge Pelet serge.pelet@unil.ch.
Ihre Bewerbung
Bewerbungsschluss: Die Sichtung der Bewerbungen beginnt sofort und läuft, bis die Stelle besetzt ist.
Bitte fügen Sie Ihrer vollständigen Bewerbung im PDF-Format ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf mit Noten, eine kurze Beschreibung vorheriger Forschung und die Kontaktdaten von zwei Referenzen bei.
Nur Bewerbungen über diese Website werden berücksichtigt.
Ergänzende Informationen
Die Universität Lausanne fördert eine ausgewogene Vertretung von Männern und Frauen unter ihren Mitarbeitenden und ermutigt Frauen ausdrücklich zur Bewerbung.