Buochs
EN 10140-2, EN 717-1
- 07 August 2026
- Festanstellung
- Buochs
Über den Job
Steigzonen / Elektrofronten EI30 RF1, EI60 RF1
Für die ästhetisch saubere Abschliessung der stockwerkübergreifenden Gebäudetechnik: Feuerwiderstandsfähige Brandschutzfronten ein- oder mehrflügelig. Elektrofronten und -schränke EI30 RF1 oder EI60 RF1 sorgen mit ihren nicht brennbaren Brandschutzplatten für die abschliessend sichere Führung und Verteilung der Elektro- und Lüftungsleitungen. Je nach Einbauort werden die Elektrofronten nbb von Frank mit zusätzlicher Schalldämmung für den Schallschutz bis 40 dB ausgestattet, mit einem Glasausschnitt oder mit spezifischer Oberfläche versehen.
Technische Beratung
041 624 90 90Steigzonen/Elektrofronten nach Brandschutznorm VKF
Technische Grundlagen Steigzonen/Elektrofronten
Umfassung stumpf mit Blende unten, seitlich und oben Kanten- und Falzausbildung stumpfeinschlagend Türblatt Vollbau/Stärke 40 mm Trägermaterial nicht brennbare Brandschutzplatten (Gips-/Zellulosefaser-, zementgebundene Platten) Oberflächen roh, grundiert, deckend gestrichen in RAL oder NCS, furniert, mit Kunstharz belegt Türbänder Objektbänder 3-dimensional verstellbar Schloss Drehstangenschloss oder Mehrfachverriegelungen Beschlag/Drücker 4-Kant-Rosetten oder alle der Norm entsprechenden Garnituren möglich Zubehör Reed- oder Magnetkontakte, biometrische Zugangskontrolle Einbau Wandanschluss/-anschlag Zwischen Mauerwerk mit Silikonfuge Wandtypen Mauerwerk und Leichtbauwand (min. EI60) nach VKF-Nr. 19161, 19162, 19163, 20364, 21800, 21815 oder 25127Da Elektrofronten/-Schränke ausschliesslich in Fluchtwegen verbaut werden, müssen sie aus nicht brennbaren Materialien gefertigt werden. Diese Baustoffe werden über genormte Prüfungen oder andere VKF-anerkannte Verfahren klassifiziert und hinsichtlich ihres Brandverhaltens in folgende Brandverhaltensgruppen eingeteilt:
Brandverhaltensgruppen RF (réaction au feu)
RF1: kein Brandbeitrag
RF2: geringer Brandbeitrag
RF3: zulässiger Brandbeitrag
RF4: unzulässiger Brandbeitrag
Brandschutz EI30 RF1 (nbb) Rauchschutz R30 EN 1634-3 Schallschutz (Laborwert) RW 40 dB EN 10140-2, EN 717-1 Klimaschutz Klasse II EN 1121, VST 006 Bedienungskräfte geprüft EN 12046-2Beachte
Mindestabstände zwischen den einzelnen Elektrokasten/-Zähler sind abhängig vom Hersteller.
Detailplan Elektrofront/-Schrank nach VKF-Nr. 26363
Detailplan Elektrofront/-Schrank nach VKF-Nr. 23098 (gilt auch für Nr. 23094)
Sicherheitsnachweise
Steigzonen/Elektrofronten von Frank sind Massanfertigungen nach Brandschutznorm VKF.
Brandschutz EI30/EI60 RF1 Brandschutz-Zertifikat Rauchschutz R30 Rauchschutz-Zertifikat Schallschutz (Laborwert) RW 40 dB Schallschutz-Zertifikat Einbruchschutz WK I Klimaschutz Klasse II Bedienungskräfte geprüft Dauerfunktion-ZertifikatSteigzonenverkleidungen sind feuerwiderstandsfähige Fronten oder Schränke, die Elektro-, Sanitär- und Lüftungsleitungen brandschutzkonform abschliessen. Sie sorgen für eine saubere, sichere und optisch ansprechende Verkleidung von Steigschächten über mehrere Stockwerke.
Frank Türen fertigt Elektrofronten und Steigzonenverkleidungen in den Klassen EI30 RF1 und EI60 RF1. Sie bestehen aus nicht brennbaren Brandschutzplatten und erfüllen die Anforderungen der VKF-Zulassungen 23094, 23098, 26363 und 30242.
RF1 steht für «kein Brandbeitrag». Diese Baustoffe sind nicht brennbar und für den Einsatz in Fluchtwegen zugelassen. Frank verwendet ausschliesslich Materialien der Brandverhaltensgruppe RF1.
Die Konstruktionen bestehen aus Vollbautüren mit 40 mm Stärke und nicht brennbaren Gips-, Zellulose- oder zementgebundenen Platten. Oberflächen können roh, lackiert, furniert oder mit Kunstharz beschichtet ausgeführt werden.
Ja. Glasausschnitte sind nach VKF-Nr. 23094 zugelassen, sofern die Glaskantenlänge 2120 mm und die Glasfläche 0,89 m² nicht überschreiten.
Je nach Ausführung erreichen die Elemente Schallschutzwerte bis 40 dB (Laborwert), geprüft nach EN 10140-2 und EN 717-1. Dadurch eignen sie sich auch für lärmsensible Bereiche wie Hotels oder Bürogebäude.
Sie kommen in Fluchtwegen, Technikräumen, Korridoren und Treppenhäusern zum Einsatz – überall dort, wo Installationsschächte brandsicher abgeschlossen werden müssen.
Die Montage erfolgt zwischen Mauerwerk oder Leichtbauwand mit Silikonfuge. Die standardisierte Elementstärke beträgt 110 mm. Alle Elemente sind montagefertig und nach VKF-Norm geprüft.
Optional sind integrierte Schalldämmung, biometrische Zugangskontrolle, Magnetkontakte oder Mehrfachverriegelungen möglich. Damit können auch sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllt werden.
Alle Systeme werden im Produktionswerk in Buochs (NW) gefertigt und entsprechen den Schweizer und europäischen Bau- und Sicherheitsnormen. Frank Türen arbeitet nach dem Prinzip «wie geprüft, so ausgeführt».