Universität Basel
Basel
PhD-Stelle in globaler Wandelökologie
- 05 Oktober 2026
- 100%
- 4000 Basel
Über den Job
Die Forschungsgruppe Ökologie am Departement Umweltwissenschaften der Universität Basel in der Schweiz lädt Bewerbungen für eine PhD-Stelle im ERC-Projekt „Globaler Status, Trends, Treiber und Auswirkungen nicht-heimischer Pflanzenarten in Bergökosystemen“ (GloNoMo) ein, in Zusammenarbeit mit der Global Observation Research Initiative in Alpine Environments ( GLORIA ) und dem Mountain Invasion Research Network ( MIREN ).
Projektbeschreibung
Die Biodiversitätskrise wird teilweise durch invasive Arten verursacht, doch viele nicht-heimische Arten werden erst als invasiv erkannt, wenn sie bereits weit verbreitet sind. Eine zentrale Herausforderung besteht daher darin, jene nicht-heimischen Arten zu identifizieren, die sich in natürliche Ökosysteme ausbreiten könnten, bevor ihre Ausrottung unmöglich wird. Bergökosysteme sind vergleichsweise naturbelassen und gelten als nur minimal betroffen, doch nicht-heimische Pflanzen breiten sich entlang von Strassen und Wegen bergauf aus. Es ist jedoch unbekannt, ob nicht-heimische Pflanzenarten bereits in ungestörten Habitaten vorkommen, welche Arten das Potenzial zur Ausbreitung haben, welche Treiber neben Strassen und Wegen entscheidend sind und welche Arten als invasiv eingestuft werden sollten. GloNoMo wird diese Lücken durch die Kombination von Feldbeobachtungen, Experimenten und makroökologischen Analysen unter Verwendung bisher ungenutzter globaler Überwachungsdaten auf allen besiedelten Kontinenten angehen.
Projektbeschreibung
Die Biodiversitätskrise wird teilweise durch invasive Arten verursacht, doch viele nicht-heimische Arten werden erst als invasiv erkannt, wenn sie bereits weit verbreitet sind. Eine zentrale Herausforderung besteht daher darin, jene nicht-heimischen Arten zu identifizieren, die sich in natürliche Ökosysteme ausbreiten könnten, bevor ihre Ausrottung unmöglich wird. Bergökosysteme sind vergleichsweise naturbelassen und gelten als nur minimal betroffen, doch nicht-heimische Pflanzen breiten sich entlang von Strassen und Wegen bergauf aus. Es ist jedoch unbekannt, ob nicht-heimische Pflanzenarten bereits in ungestörten Habitaten vorkommen, welche Arten das Potenzial zur Ausbreitung haben, welche Treiber neben Strassen und Wegen entscheidend sind und welche Arten als invasiv eingestuft werden sollten. GloNoMo wird diese Lücken durch die Kombination von Feldbeobachtungen, Experimenten und makroökologischen Analysen unter Verwendung bisher ungenutzter globaler Überwachungsdaten auf allen besiedelten Kontinenten angehen.
Ihre Stelle
Die erfolgreiche Kandidatin bzw. der erfolgreiche Kandidat wird sich in der Forschung auf makroökologische Analysen der Verbreitung nicht-heimischer Pflanzenarten in Bergökosystemen über Raum und Zeit konzentrieren. Es wird erwartet, dass die Person eng mit anderen Teammitgliedern und Forschenden anderer Institutionen zusammenarbeitet und zu Lehre sowie weiteren Forschungsaktivitäten der Forschungsgruppe Ökologie beiträgt. Feldarbeit ist möglich, aber nicht obligatorisch.
Ihr Profil
Bewerberinnen und Bewerber sollten einen MSc-Abschluss in Ökologie, Botanik, Biogeographie, Umweltwissenschaften oder verwandten Fachgebieten besitzen. Gesucht wird eine hochmotivierte Person mit selbstorganisierter und lösungsorientierter Arbeitsweise. Starke Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten, Teamfähigkeit sowie Engagement für einen kollegialen und inklusiven Arbeitsplatz sind unerlässlich. Sehr gute schriftliche und mündliche Englischkenntnisse sind Pflicht. Kenntnisse in statistischen Analysen mit R und im Umgang mit grossen Datensätzen werden erwartet. Erfahrung in GIS ist von Vorteil.
Wir bieten Ihnen
Eine vollfinanzierte 4-jährige PhD-Stelle in einer dynamischen Forschungsgruppe im internationalen und interdisziplinären Departement Umweltwissenschaften der Universität Basel in der Schweiz. Sie werden Teil eines unterstützenden und kooperativen Arbeitsumfelds und in die internationalen Forschungsnetzwerke GLORIA und MIREN eingebunden. International wettbewerbsfähige Gehälter und Sozialleistungen werden gemäss den Regeln der Universität Basel, der ältesten Universität der Schweiz, angeboten. Basel ist eine internationale Stadt an der Grenze zu Frankreich und Deutschland mit hoher Lebensqualität. Eine PhD-Schule mit Kursen zur Verbesserung von Hard- und Soft Skills sowie Karriereentwicklungsmöglichkeiten steht zur Verfügung.
Bewerbung / Kontakt
Bitte laden Sie Ihre Bewerbung über unsere Online-Plattform hoch. Sie sollte enthalten: ein Motivationsschreiben mit Ihren Forschungsinteressen, Passung zum Profil und Motivation für die Bewerbung (max. 1 Seite); eine kurze Beschreibung eines Forschungsprojekts, an dem Sie beteiligt waren (z.B. Ihr MSc-Projekt) mit Begründung, Hauptergebnis und Ihrem Beitrag (max. eine halbe Seite); einen Lebenslauf; eine Kopie Ihres MSc-Abschlusses sowie die Kontaktdaten von 3 Referenzen inklusive Ihrer Beziehung zu diesen. Wir ermutigen insbesondere Frauen und Personen, die in der akademischen Forschung unterrepräsentiert sind, sich zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 11. Oktober 2026, es werden nur online eingereichte Bewerbungen über die Recruiting-Plattform berücksichtigt. Für spezifische Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Sabine Rumpf ( sabine.rumpf@unibas.ch ).
Bitte laden Sie Ihre Bewerbung über unsere Online-Plattform hoch. Sie sollte enthalten: ein Motivationsschreiben mit Ihren Forschungsinteressen, Passung zum Profil und Motivation für die Bewerbung (max. 1 Seite); eine kurze Beschreibung eines Forschungsprojekts, an dem Sie beteiligt waren (z.B. Ihr MSc-Projekt) mit Begründung, Hauptergebnis und Ihrem Beitrag (max. eine halbe Seite); einen Lebenslauf; eine Kopie Ihres MSc-Abschlusses sowie die Kontaktdaten von 3 Referenzen inklusive Ihrer Beziehung zu diesen. Wir ermutigen insbesondere Frauen und Personen, die in der akademischen Forschung unterrepräsentiert sind, sich zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 11. Oktober 2026, es werden nur online eingereichte Bewerbungen über die Recruiting-Plattform berücksichtigt. Für spezifische Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Sabine Rumpf ( sabine.rumpf@unibas.ch ).
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