EAWAG Dübendorf, Eidg. Anstalt für Wasser-, Abwasserreinigung & Gewässerschutz
Dübendorf
Gestern
Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Wissenschaftsintegration (80-100%)
- 20 Mai 2026
- 80 – 100%
- Festanstellung
- Dübendorf
Job-Zusammenfassung
Eawag, das Schweizerische Bundesinstitut für Wasserwissenschaften, sucht einen wissenschaftlichen Mitarbeiter. Die Position bietet die Möglichkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit und zur Entwicklung innovativer Lösungen.
Aufgaben
- Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit im NCCR CLIM+.
- Unterstützung bei der Entwicklung gemeinsamer Konzepte und Rahmenwerke.
- Organisation von Workshops und integrativen Formaten für den Austausch.
Fähigkeiten
- PhD in Sozialwissenschaften, Umweltwissenschaften oder verwandten Bereichen.
- Starke integrative Fähigkeiten und soziale Intelligenz.
- Fließend in Englisch und mindestens einer der Landessprachen.
Ist das hilfreich?
Über den Job
Eawag, das Schweizerische Bundesinstitut für Gewässerwissenschaften und Technologie, ist ein international vernetztes aquatisches Forschungsinstitut innerhalb des ETH-Bereichs (Schweizerische Eidgenössische Technische Hochschulen). Eawag betreibt Forschung, Lehre und fachliche Beratung, um die doppelten Ziele zu erreichen, den direkten menschlichen Wasserbedarf zu decken und die Funktion und Integrität aquatischer Ökosysteme zu erhalten.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Wissenschaftsintegration (80-100%)
Das neu gegründete NCCR CLIM+ lädt Bewerbungen für die Stelle einer
Das NCCR CLIM+ wird die erste vollständig interdisziplinäre, schweizweite Klimaforschungsgemeinschaft etablieren, die drängende Fragen im Zusammenhang mit Klimaextremen wie Hitzewellen, Überschwemmungen, Starkregen, Dürren, Waldbränden und weiteren zusammengesetzten Ereignissen angeht. Dabei wird es zusätzlich mit Stakeholdern aus Bereichen wie öffentlicher Gesundheit, Finanzen, Landwirtschaft und Wasserwirtschaft interagieren.
Durch die Bündelung von Kompetenzen aus 20 führenden Schweizer Forschungseinrichtungen über mehrere natur- und sozialwissenschaftliche Disziplinen hinweg wird NCCR CLIM+ grundlegendes Wissen mit transformativem Wissen verbinden.
Unter der Leitung der ETH Zürich und der Universität Bern wird das neu gegründete Center for Climate Extremes and Resilience in Swiss Society (CERESS) mit zahlreichen weiteren Universitäten und Klimazentren in der Schweiz vernetzt sein. CERESS wird landesweite Forschung unterstützen, Living Labs mitgestalten und umsetzbare Lösungen entwickeln, wodurch ein neuer transdisziplinärer Nexus zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Praxis und Politik entsteht.
Stellenbeschreibung
Die wissenschaftliche Mitarbeiterin für Wissenschaftsintegration des NCCR CLIM+ unterstützt und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit über verschiedene Arbeitspakete, Disziplinen und Forschungsteams hinweg. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Wissenschaftsintegration und Koordination innerhalb des NCCR CLIM+ Konsortiums zu fördern und gleichzeitig die Etablierung von Interdisziplinarität im neu geschaffenen CERESS Center zu unterstützen. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin erleichtert drei Arten von „Grenzarbeit“, die im NCCR CLIM+ entwickelt wurden, um Brücken zwischen verschiedenen akademischen Disziplinen und wissenschaftlichen Feldern zu schlagen: Erstens unterstützt sie die Identifikation geeigneter „Grenzkonzepte“ wie „Extreme Ereignisse“, „Risiken“ oder „Resilienz“, die in verschiedenen Disziplinen oder Feldern unterschiedlich funktionieren. Das Ergebnis dieses Prozesses wird ein gemeinsames Glossar sein. Zweitens unterstützt sie die Entwicklung eines gemeinsamen konzeptuellen Rahmens („Grenzobjekt“), der die multidimensionale Natur gesellschaftlicher Transformationen hin zu Resilienz im Kontext von Klimaextremen adressiert. Drittens unterstützt sie die Etablierung förderlicher „Grenzeinstellungen“, d.h. integrative Formate wie NCCR CLIM+ Treffen, Trainingsschulen, Workshops, Retreats sowie das NCCR CLIM+ Young Scholars Forum, eine „geschützte Nische“ für Nachwuchswissenschaftler.
Die Kandidatin wird an der Universität Bern angestellt sein, mit dem Hauptarbeitsplatz im Management Center des NCCR CLIM+ an der Universität Bern. Sie profitiert von einem zweiten Arbeitsplatz bei Eawag in Dübendorf, um sich in die Inter- und Transdisziplinäre Forschungsgruppe (geleitet von Dr. Sabine Hoffmann) zu integrieren und auf der Expertise und Erfahrung der Forschungsgruppe im Bereich Wissenschaftsintegration in grossen Forschungskonsortien aufzubauen. Standortbesuche bei den verschiedenen Partnerinstitutionen sowie die Teilnahme an verschiedenen Arbeitspaket-/Team-Meetings und Workshops ergänzen das Profil.
Die Stelle ist befristet bis zum 30. April 2030 mit der Möglichkeit einer Verlängerung um 2x 4 Jahre, vorbehaltlich des SBFI NCCR-Vertrags.
Anforderungen
Die Kandidatin sollte über eine Promotion in Sozialwissenschaften, Humangeographie, interdisziplinären Umweltwissenschaften, Wissenschafts- und Technikforschung, Nachhaltigkeitstransformationen oder einem verwandten Gebiet verfügen. Sie sollte ein starkes Interesse an Fragen im Zusammenhang mit Klimaextremen, Minderung und Anpassung zeigen und Erfahrung in der Arbeit in grösseren interdisziplinären Konsortien sowie in der Entwicklung und Anwendung interdisziplinärer Konzepte, Methoden und Werkzeuge mitbringen. Die Stelle erfordert umfassende Perspektiven und enge Interaktionen mit allen PIs, PostDocs und Doktoranden im Konsortium. Die Kandidatin sollte intrinsisch motiviert sein, zum interdisziplinären Gemeinschaftsaufbau im breiten Feld der Klimaextreme beizutragen, sich mit verschiedenen Theorien und Epistemologien auseinanderzusetzen und Interdisziplinarität sowohl in Theorie als auch Praxis zu fördern. Wir erwarten gute integrative Fähigkeiten sowie hohe soziale und emotionale Intelligenz. Sehr gute Englischkenntnisse sowie mindestens eine der Landessprachen sind zwingend, und die Vertrautheit mit der Schweizer akademischen Landschaft ist von Vorteil.
Bewerbung und Kontakt
Für weitere Informationen zu dieser Stelle wenden Sie sich bitte an Prof. Karin Ingold oder Dr. Sabine Hoffmann .
Der voraussichtliche Eintrittstermin ist der 1. September 2026 oder nach Vereinbarung. Bewerbungen sind elektronisch als eine PDF-Datei und spätestens bis zum 5. Juni 2026 an anu.seiler@unibe.ch zu senden und sollten einen Lebenslauf, eine Publikationsliste sowie zwei Empfehlungsschreiben enthalten. Das NCCR CLIM+ setzt sich für Chancengleichheit bei der Einstellung ein. Wir sind überzeugt, dass Vielfalt in Gedanken, Hintergrund und Erfahrung bessere Forschung schafft.
Durch die Bündelung von Kompetenzen aus 20 führenden Schweizer Forschungseinrichtungen über mehrere natur- und sozialwissenschaftliche Disziplinen hinweg wird NCCR CLIM+ grundlegendes Wissen mit transformativem Wissen verbinden.
Unter der Leitung der ETH Zürich und der Universität Bern wird das neu gegründete Center for Climate Extremes and Resilience in Swiss Society (CERESS) mit zahlreichen weiteren Universitäten und Klimazentren in der Schweiz vernetzt sein. CERESS wird landesweite Forschung unterstützen, Living Labs mitgestalten und umsetzbare Lösungen entwickeln, wodurch ein neuer transdisziplinärer Nexus zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Praxis und Politik entsteht.
Stellenbeschreibung
Die wissenschaftliche Mitarbeiterin für Wissenschaftsintegration des NCCR CLIM+ unterstützt und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit über verschiedene Arbeitspakete, Disziplinen und Forschungsteams hinweg. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Wissenschaftsintegration und Koordination innerhalb des NCCR CLIM+ Konsortiums zu fördern und gleichzeitig die Etablierung von Interdisziplinarität im neu geschaffenen CERESS Center zu unterstützen. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin erleichtert drei Arten von „Grenzarbeit“, die im NCCR CLIM+ entwickelt wurden, um Brücken zwischen verschiedenen akademischen Disziplinen und wissenschaftlichen Feldern zu schlagen: Erstens unterstützt sie die Identifikation geeigneter „Grenzkonzepte“ wie „Extreme Ereignisse“, „Risiken“ oder „Resilienz“, die in verschiedenen Disziplinen oder Feldern unterschiedlich funktionieren. Das Ergebnis dieses Prozesses wird ein gemeinsames Glossar sein. Zweitens unterstützt sie die Entwicklung eines gemeinsamen konzeptuellen Rahmens („Grenzobjekt“), der die multidimensionale Natur gesellschaftlicher Transformationen hin zu Resilienz im Kontext von Klimaextremen adressiert. Drittens unterstützt sie die Etablierung förderlicher „Grenzeinstellungen“, d.h. integrative Formate wie NCCR CLIM+ Treffen, Trainingsschulen, Workshops, Retreats sowie das NCCR CLIM+ Young Scholars Forum, eine „geschützte Nische“ für Nachwuchswissenschaftler.
Die Kandidatin wird an der Universität Bern angestellt sein, mit dem Hauptarbeitsplatz im Management Center des NCCR CLIM+ an der Universität Bern. Sie profitiert von einem zweiten Arbeitsplatz bei Eawag in Dübendorf, um sich in die Inter- und Transdisziplinäre Forschungsgruppe (geleitet von Dr. Sabine Hoffmann) zu integrieren und auf der Expertise und Erfahrung der Forschungsgruppe im Bereich Wissenschaftsintegration in grossen Forschungskonsortien aufzubauen. Standortbesuche bei den verschiedenen Partnerinstitutionen sowie die Teilnahme an verschiedenen Arbeitspaket-/Team-Meetings und Workshops ergänzen das Profil.
Die Stelle ist befristet bis zum 30. April 2030 mit der Möglichkeit einer Verlängerung um 2x 4 Jahre, vorbehaltlich des SBFI NCCR-Vertrags.
Anforderungen
Die Kandidatin sollte über eine Promotion in Sozialwissenschaften, Humangeographie, interdisziplinären Umweltwissenschaften, Wissenschafts- und Technikforschung, Nachhaltigkeitstransformationen oder einem verwandten Gebiet verfügen. Sie sollte ein starkes Interesse an Fragen im Zusammenhang mit Klimaextremen, Minderung und Anpassung zeigen und Erfahrung in der Arbeit in grösseren interdisziplinären Konsortien sowie in der Entwicklung und Anwendung interdisziplinärer Konzepte, Methoden und Werkzeuge mitbringen. Die Stelle erfordert umfassende Perspektiven und enge Interaktionen mit allen PIs, PostDocs und Doktoranden im Konsortium. Die Kandidatin sollte intrinsisch motiviert sein, zum interdisziplinären Gemeinschaftsaufbau im breiten Feld der Klimaextreme beizutragen, sich mit verschiedenen Theorien und Epistemologien auseinanderzusetzen und Interdisziplinarität sowohl in Theorie als auch Praxis zu fördern. Wir erwarten gute integrative Fähigkeiten sowie hohe soziale und emotionale Intelligenz. Sehr gute Englischkenntnisse sowie mindestens eine der Landessprachen sind zwingend, und die Vertrautheit mit der Schweizer akademischen Landschaft ist von Vorteil.
Bewerbung und Kontakt
Für weitere Informationen zu dieser Stelle wenden Sie sich bitte an Prof. Karin Ingold oder Dr. Sabine Hoffmann .
Der voraussichtliche Eintrittstermin ist der 1. September 2026 oder nach Vereinbarung. Bewerbungen sind elektronisch als eine PDF-Datei und spätestens bis zum 5. Juni 2026 an anu.seiler@unibe.ch zu senden und sollten einen Lebenslauf, eine Publikationsliste sowie zwei Empfehlungsschreiben enthalten. Das NCCR CLIM+ setzt sich für Chancengleichheit bei der Einstellung ein. Wir sind überzeugt, dass Vielfalt in Gedanken, Hintergrund und Erfahrung bessere Forschung schafft.
Eawag: Schweizerisches Bundesinstitut für Gewässerwissenschaften und Technologie