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5 Tipps für dein Bewerbungsfoto: weil ein Selfie nicht reicht

Keine Bewerbung ohne Foto – dieser Grundsatz gilt bis heute, und das zu Recht: Das Bewerbungsfoto bringt Emotionen in die Bewerbung und zeigt, was für ein Mensch hinter dem vorliegenden Lebenslauf steht. Ein Bewerbungsfoto differenziert sich von regulären Fotos. Was braucht es für das perfekte Bewerbungsfoto und weshalb reicht ein Selfie nicht – hier 5 Tipps vom Experten.

Ein Gastbeitrag von Raphael Hadad, Profi-Fotograf beim auf Bewerbungsfotos spezialisierten Fotostudio Select Photography

1.) Geh unbedingt zum Profi

Im Zeitalter des Smartphones liegt es nahe, selbst ein Bewerbungsfoto zu schiessen.  Aber Achtung: Der HR-Manager erkennt sofort, ob ein Foto selbst gemacht ist oder ob es ein Bild vom Profi ist. Warum das wichtig ist? Hier zeigt sich für den Arbeitgeber, ob sich der Kandidat mit Sorgfalt und Seriösität bewirbt.

2.) Je mehr Zeit, desto besser werden die Fotos

Um ein gutes Bewerbungsfoto zu erhalten, benötigt es genug Zeit. So kannst du verschiedene Möglichkeiten ausprobieren und die beste Pose finden. Je mehr Zeit du hast, um so grösser ist die Bildauswahl und die Möglichkeit zur Auswahl des perfekten Bewerbungsfotos – dafür werden von Fotostudios oft verschiedenen Pakete angeboten.

3.) Richtig angezogen & geschminkt

Wir empfehlen unseren Kunden, in dem Outfit bei uns zum Shooting zu kommen, mit welchem sie auch zum Vorstellungsgespräch erscheinen würden. Overdressed und zu stark geschminkt ist kontraproduktiv und unglaubwürdig – weniger ist mehr.

Dresscode für das Vorstellungsgespräch – braucht es das noch? Read more

4.) Be different – heb dich ab!

Auffallen ist alles – auch beim Bewerbungsfoto: Daher kann es auch mal ein modernes Bewerbungsfoto sein – sprich weg vom klassischen Hintergrund, hin zu dynamischen Umgebungen oder gar Outdoor-Fotos. Netter Nebeneffekt dabei: Diese Fotos lassen sich auch super für Business-Profile verwenden.

5.) Bildbearbeitung: Authentizität ist gefragt

Im Anschluss an das Shooting wird das Bild noch hinsichtlich der Schärfe/Tiefe optimiert und Hautunreinheiten entfernt. Eine Beauty-Retusche (Gesicht schmälern, Nase verkleinern etc.) ist aber nicht empfehlenswert, da die Trick-Kiste spätestens im Vorstellungsgespräch auffliegen würde.

 Bewerbungsfotos Raphael HadadRaphael Hadad ist professioneller Business-Fotograf und realisiert mit den select Fotostudios in Bern und Zürich jährlich über 3´000 Bewerbungsfotos. Der 34-jährige Schweizer ist zudem Fashion-Fotograf und Preisträger des Network-Kulturpreis 2017. Weitere Infos: www.bewerbungs-fotos.ch oder www.cvfotos.ch

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MB Coaching & Personalberatung
sagte am Juli 10, 2018 at 7:35 am :

Ein sehr guter Artikel. Kann ich als JobCoach voll und ganz zustimmen. Denn ein gutes Foto ist oft matchentscheidend, ob jemand eingeladen wird oder nicht.

Antworten
Fredy Nater
sagte am Juli 11, 2018 at 8:59 pm :

Ein Artikel der wieder einmal vor Augen oder besser gesagt vor die Kamera führt, wie wichtig nebst der professioneller Bewerbung auch ein Top Foto „matsch“ entscheidend ist. Dann ist man um Meilen seinem Traumjob näher.

Antworten
Anna
sagte am Juli 21, 2018 at 6:52 pm :

Als hiring manager bedauere ich die Fotos die hierzulande immer oberst auf das Lebenslauf thronen. Ich möchte gern ein Idee vom Kandidaten auf Basis von Erfahrungen (cv) und Ziele (Brief) bekommen und Fotos stört diesen Prozess.

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