Römisch-Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Verena Stäfa
Stäfa
Zwei Pfarreien besuchen das Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil
- 07 août 2026
- 100%
- Durée indéterminée
- Stäfa
À propos de cette offre
Verantwortlich für diese Seite: Redaktion Pfarrei Stäfa
Bereitgestellt: 29.04.2026
Am Samstag, 11. April 2026, besuchten Jugendliche der Pfarrei St. Stephan Männedorf-Uetikon und der Pfarrei St. Verena Stäfa im Rahmen des Religionsunterrichts das Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil.
Serge Tata, E-Mail schreiben
Begleitet wurde die Gruppe von Katharina Küng, Jugendseelsorgerin, sowie Serge Tata, Beauftragter für Familien- und Jugendpastoral. Insgesamt nahmen 13 Jugendliche an diesem eindrücklichen und lehrreichen Ausflug teil.
Bereits am 7. April 2026 fand in Uetikon ein Vorbereitungsabend statt, an dem sich die Teilnehmenden inhaltlich und thematisch auf den Besuch einstimmen konnten.
Der Besuch bot den Jugendlichen einen fundierten Einblick in die Ursachen und Auswirkungen von Querschnittlähmungen. Anhand einer Präsentation und mehrerer Videos sowie einer geführten Besichtigung des Zentrums erhielten sie einen anschaulichen Überblick über den Alltag der Patientinnen und Patienten sowie über die vielfältigen Bereiche der Rehabilitation.
Besonders beeindruckend war die Geschichte des Gründers des Paraplegiker-Zentrums, Dr. med. Guido A. Zäch, der 1975 die Schweizer Paraplegiker-Stiftung gründete. Ziel war und ist eine ganzheitliche Rehabilitation von Menschen mit Querschnittlähmung – ein Ansatz, der bis heute das Zentrum prägt.
Die Jugendlichen zeigten sich auch sehr bewegt vom grossen Engagement des Personals, das die Patientinnen und Patienten mit hoher fachlicher Kompetenz und menschlicher Zuwendung betreut. Dadurch wurde erfahrbar, was gelebte Nächstenliebe im Alltag bedeuten kann.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Besuchs war das Thema Prävention. Die Jugendlichen wurden dafür sensibilisiert, wie wichtig beispielsweise das Tragen eines Helms beim Velo- oder Trottinettfahren ist.
Der Besuch im Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil hinterliess bei allen Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck und regte zum Nachdenken über Verantwortung, Solidarität und den Wert der Gesundheit an.
Zum Abschluss lassen wir zwei Jugendliche selbst zu Wort kommen, um ihre persönlichen Eindrücke zu teilen:
Thyra Hennessy (14)
Nach dem Besuch im Paraplegiker-Zentrum in Nottwil war ich sehr betroffen und nachdenklich. Ich habe mich gefragt: was wäre, wenn mir so etwas passieren würde? Wie würde ich damit umgehen? Hätte ich noch Lebenswillen? Wie lebt man ohne Hoffnung – oder welche Hoffnung haben die Patientinnen und Patienten dort? Fragen über Fragen… Niemand weiss, wie man selbst in einer solchen Situation reagieren würde. Ich könnte mir sogar vorstellen, Mitglied der Schweizer Paraplegiker-Stiftung zu werden.
Lourdes Duhani (14)
Ich habe an der Exkursion teilgenommen und fand den Tag sehr spannend. Am Anfang war ich neugierig, was uns erwartet, und ich wurde nicht enttäuscht. Die Führung war sehr interessant, und ich habe viele neue Dinge gelernt, die ich vorher noch nicht wusste. Besonders beeindruckt hat mich, wie verständlich alles erklärt wurde. Die Atmosphäre war angenehm, und ich habe mich wohlgefühlt. Es war schön, alles einmal in echt zu sehen und nicht nur im Unterricht davon zu hören. Für mich war es ein lehrreicher und abwechslungsreicher Tag.
Bereits am 7. April 2026 fand in Uetikon ein Vorbereitungsabend statt, an dem sich die Teilnehmenden inhaltlich und thematisch auf den Besuch einstimmen konnten.
Der Besuch bot den Jugendlichen einen fundierten Einblick in die Ursachen und Auswirkungen von Querschnittlähmungen. Anhand einer Präsentation und mehrerer Videos sowie einer geführten Besichtigung des Zentrums erhielten sie einen anschaulichen Überblick über den Alltag der Patientinnen und Patienten sowie über die vielfältigen Bereiche der Rehabilitation.
Besonders beeindruckend war die Geschichte des Gründers des Paraplegiker-Zentrums, Dr. med. Guido A. Zäch, der 1975 die Schweizer Paraplegiker-Stiftung gründete. Ziel war und ist eine ganzheitliche Rehabilitation von Menschen mit Querschnittlähmung – ein Ansatz, der bis heute das Zentrum prägt.
Die Jugendlichen zeigten sich auch sehr bewegt vom grossen Engagement des Personals, das die Patientinnen und Patienten mit hoher fachlicher Kompetenz und menschlicher Zuwendung betreut. Dadurch wurde erfahrbar, was gelebte Nächstenliebe im Alltag bedeuten kann.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Besuchs war das Thema Prävention. Die Jugendlichen wurden dafür sensibilisiert, wie wichtig beispielsweise das Tragen eines Helms beim Velo- oder Trottinettfahren ist.
Der Besuch im Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil hinterliess bei allen Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck und regte zum Nachdenken über Verantwortung, Solidarität und den Wert der Gesundheit an.
Zum Abschluss lassen wir zwei Jugendliche selbst zu Wort kommen, um ihre persönlichen Eindrücke zu teilen:
Thyra Hennessy (14)
Nach dem Besuch im Paraplegiker-Zentrum in Nottwil war ich sehr betroffen und nachdenklich. Ich habe mich gefragt: was wäre, wenn mir so etwas passieren würde? Wie würde ich damit umgehen? Hätte ich noch Lebenswillen? Wie lebt man ohne Hoffnung – oder welche Hoffnung haben die Patientinnen und Patienten dort? Fragen über Fragen… Niemand weiss, wie man selbst in einer solchen Situation reagieren würde. Ich könnte mir sogar vorstellen, Mitglied der Schweizer Paraplegiker-Stiftung zu werden.
Lourdes Duhani (14)
Ich habe an der Exkursion teilgenommen und fand den Tag sehr spannend. Am Anfang war ich neugierig, was uns erwartet, und ich wurde nicht enttäuscht. Die Führung war sehr interessant, und ich habe viele neue Dinge gelernt, die ich vorher noch nicht wusste. Besonders beeindruckt hat mich, wie verständlich alles erklärt wurde. Die Atmosphäre war angenehm, und ich habe mich wohlgefühlt. Es war schön, alles einmal in echt zu sehen und nicht nur im Unterricht davon zu hören. Für mich war es ein lehrreicher und abwechslungsreicher Tag.
Paraplegiker Zentrum Nottwil
20.04.2026
31 Bilder
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