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Probezeit

Um die Probezeit in einem Unternehmen erfolgreich zu überstehen, sind keine übersinnlichen Fähigkeiten vonnöten. Wer ein paar Grundregeln befolgt, dürfte keine Schwierigkeiten haben, die ersten Tage im Job zu überstehen und sich gut im neuen Arbeitsumfeld einzuleben.

Gegen die scharfe Konkurrenz haben Sie sich erfolgreich durchgesetzt, der Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Mit der Probezeit beginnt jetzt die Bewährungsprobe. Bedenken Sie, als Neuling fangen Sie ganz zuunterst an. Alle kennen den Betrieb viel besser als Sie. In den nächsten 100 Tagen können Sie aber beweisen, dass Sie die erste Wahl waren – fachlich und menschlich. Die Tage der Probezeit gehören folglich zu Ihren wichtigsten am neuen Arbeitsplatz.

Angesichts der vielen neuen Eindrücke sollte ein neuer Mitarbeiter seine Gedächtniskapazität nicht überschätzen. Am besten, Sie machen sich Notizen zu den verschiedenen Arbeitsabläufen. Das gleiche gilt auch für Namen und Telefonnummern von Kollegen oder wichtigen Ansprechpartnern. Viele Unternehmen halten speziell zusammengestellte Infomappen bereit, die dem Einsteiger mit den nötigen Basisinformationen den Berufstart erleichtern. Auch ein- oder mehrtägige Gruppenseminare für neue Mitarbeiter werden von vielen Arbeitgebern inzwischen angeboten. Wer nicht gleich von seinem Arbeitgeber «an die Hand genommen» wird, dem empfehlen Personalexperten, selbstständig die erforderlichen Informationen zu sammeln.

Wichtig: Nur in den ersten Wochen gilt der Anfängerbonus. Wer danach noch grundlegende Fragen stellt, fällt negativ auf. Grundsätzlich gilt aber gerade in der Anfangszeit: Keine Angst vor Fragen. Je mehr Sie dadurch wissen, desto schneller nützen Sie dem Team und der Firma. Betrachten Sie Ihre Kollegen genau und suchen Sie sich eine Person Ihres Vertrauens aus, die auch die nötigen fachlichen Qualifikationen besitzt. So können Sie sich rasch in die neuen Aufgabengebiete einarbeiten. Was aber nicht heissen soll, dass Sie sich ausschliesslich an ihn klammern sollten. Gehen Sie offen mit anderen um und vernetzen Sie sich. So werden Sie rascher zu einem integrierten Mitglied «Ihrer» Firma.

Suchen Sie auch von Anfang an das Gespräch. Holen Sie sich frühzeitig und von verschiedenen Seiten ein Feedback ein, d.h. lassen Sie sich Ihr Verhalten und Ihre Arbeitsweise widerspiegeln. Das wird Ihnen helfen, Ihre Arbeitsqualität zu verbessern. Mehr noch: Wenn Sie von Anfang an offene Rückmeldung einfordern und geben, beweisen Sie zum einen Motivation, sich einzuarbeiten und sich in Ihrem Arbeitsbereich beweisen zu wollen. Zum anderen zeigen Sie soziale Kompetenz, die sich in Ihrer Einstellung und Haltung anderen gegenüber spiegelt.

Der Kontakt zu Ihrem Vorgesetzten ist daher ebenfalls ein wichtiger Aspekt innerhalb Ihrer Probezeit. Versuchen Sie, von Beginn an einen offenen Kontakt zu ihm zu pflegen und stempeln Sie ihn nicht vorschnell negativ ab. Vor allem am Anfang kennen Sie seine Position und seine Situation innerhalb des Unternehmens noch nicht. Seien Sie Ihrem Chef eine Stütze, ihm gegenüber loyal, wahren Sie dabei jedoch gleichzeitig eine gewisse Objektivität. Wichtig ist, dass Sie Ihren Vorgesetzen zu keiner Zeit mit falschen Erwartungen überfrachten. Er hat anderes zu tun, als Ihnen die Anfangsprobleme aus dem Weg zu räumen.


Literatur

Don't panic! Probezeit. Wie Sie überzeugen, wie Sie Fehler vermeiden

Don't panic! Probezeit. Wie Sie überzeugen, wie Sie Fehler vermeiden

Von Petra Begemann

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Die ersten 100 Tage im Job

Die ersten 100 Tage im Job

Von Petra Begemann von Eichborn

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Links

KMU-Ratgeber

KMU-Ratgeber

Informationen zum Arbeitsrecht inkl. Probezeit

kmu.admin.ch

 

Erfolgreich vom ersten Tag an

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Unter Hunderten von Bewerbern ausgewählt, Vorstellungsgespräch und Assessment-Center erfolgreich bestanden. Glückwunsch! Da wäre noch ein Haken: die Probezeit.

focus.de/karriere