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Glücklich im Job? Diese 3 Dinge sollten stimmen

Es gibt Tage, an denen man über Veränderung im Arbeitsleben nachdenkt: Bin ich noch glücklich in meiner aktuellen Anstellung? Soll ich wirklich kündigen? Brauche ich eine neue Herausforderung? Wer diese Fragen kennt, sich aber mit einer Antwort schwertut, sollte sich drei Punkte genau anschauen: Spass und Herausforderung im Job, fairer und angemessener Lohn und angenehmes Arbeitsumfeld.

dreibein von glücklichkeit im job

Spass und Herausforderungen im Job

Je repetitiver und routinierter die Aufgaben im Job sind, desto eher wird es langweilig. Ohne wirkliche Herausforderung findet man sich schnell im Alltagstrott wieder. Denn ist eine Aufgabe erst mal geschafft, sollte schleunigst die Nächste nachrücken – damit der Alltag spannend bleibt. Dabei geht es nicht darum, die Effizienz zu steigern oder den Stress zu erhöhen, sondern stets in angemessenem Mass gefordert zu bleiben, damit die persönliche und professionelle Weiterentwicklung und die Lernkurve nicht abflachen. Nichtsdestotrotz sollte man Aufgaben nicht einfach verbissen auf Teufel komm raus erledigen, sondern vielmehr mit Leidenschaft oder weil man Spass an der Sache hat.

Fairer und angemessener Lohn

Lohn ist zwar nicht alles, aber dennoch sollte er angemessen sein. Neben der Eigenmotivation gibt es auch die Fremdmotivation, wozu auch finanzielle Anreize wie Lohn oder Boni gehören. Paradoxerweise lässt sich die Motivation nur begrenzt mit Lohn steigern, falls er jedoch zu niedrig ist, sinkt die Motivation signifikant. Für deine Arbeit und deinen geleisteten Arbeitseinsatz ist es also sehr wichtig, dass du eine angemessene Entlöhnung bekommst. Sodass du für die Qualität, die du in deinem Job bietest, Wertschätzung von deinem Arbeitgeber erhältst und eine Rückmeldung auf deine Leistungen bekommst. Oft kann man selbst einschätzen, wie gut man eine Aufgabe erledigt hat, doch für die nötige Anerkennung gehört auch eine angemessene Bezahlung.

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Angenehmes Arbeitsumfeld

Ob du gerne zur Arbeit gehst, hängt nicht nur vom ersten und zweiten Punkt ab, sondern auch vom Arbeitsumfeld. Dazu gehören die Werte des Unternehmens, die im besten Fall mit deinen deckungsgleich sein sollten. Je eher du die Werte des Unternehmens vertrittst, desto mehr identifizierst du dich damit und desto sinnstiftender wird deine Arbeit. Ein wichtiger Aspekt vom Arbeitsumfeld sind aber auch die Arbeitskollegen und Vorgesetzten, also die menschliche Komponente. Kommst du mit deinen Arbeitskollegen gut aus und teilst denselben Humor und Interessen, bietet das nicht nur fruchtbaren Boden für ausserberufliche Freundschaften, sondern ist auch ein guter Grund, freudiger und aufgestellter zu arbeiten. Das Arbeitsumfeld macht immerhin einen grossen Teil des sozialen Umfelds aus. Doch wie im weiteren sozialen Umfeld kann man nicht immer mit allen gut auskommen, darum sollte man sich nicht anstrengen, jemanden zu mögen – die Sympathie sollte natürlich entstehen.

Das Gleichgewicht der Punkte

Diese drei Punkte agieren wie ein Dreibeinhocker, wobei jeder Punkt ein Bein symbolisiert. Fällt ein Bein weg, ist es zwar schwieriger, weiterhin sitzen zu bleiben, dennoch wird es für eine begrenzte Zeit möglich bleiben – bis es irgendwann zu anstrengend wird. Fallen jedoch zwei Beine weg, geht es unglaublich schnell, bis man sich unwohl fühlt und man nicht mehr sitzen kann oder möchte. Bist du also momentan in deiner Karriere unschlüssig, solltest du schauen, wie viele Beine bei deinem Hocker vorhanden sind.

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Marco De Micheli
sagte am März 6, 2018 at 12:01 pm :

Gute und wichtige Punkte, die mit Sicherheit eine grosse Rolle spielen. Hinzufügen würde ich noch eine konsequente Mitarbeiterförderung und das Vemitteln von Perspektiven. Dies ist weitgehend eine Frage der Unternehmenskultur und der Führungskompetenzen. Mit diesen Punkten priorisiert man vor allem die leistungsbewussten und motivierten Mitarbeiter, zeigt Vertrauen und Zuversicht in ihre Entwicklungsfähigkeit, fördert die Qualifikation und trägt wesentlich erst noch zur Mitarbeiterbindung bei.

Antworten
Sonja Peter
sagte am März 16, 2018 at 11:20 am :

Schön und gut, aber oft sieht die Realität anders aus. Unzählige Arbeitnehmer können sich ihren Job und Arbeitgeber nicht beliebig aussuchen, da sie nehmen müssen was sie kriegen können. Kassierinnen, VerkäuferInnen, Servicemitarbeiter, Putzleute etc etc… Da ist der Hocker oft von Anfang an mit 0 Beinen ausgestattet aber trotzdem müssen diese Leute den Job machen da sie keine Wahl haben. Faire Löhne wären ein Anfang aber in der heutigen Zeit leider Wunschdenken. Für all diese Arbeitnehmer ist dieser Artikel ein Hohn.

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Ben Seiler
Ben Seiler
sagte am März 19, 2018 at 1:52 pm :

Hallo Sonja
Vielen Dank für deinen Kommentar.
Jedes Leben, jede Person und Situation ist einzigartig – da gebe ich dir recht. Wir wollen niemanden verhöhnen, wir nehmen jede Stellensuchende und jeden Stellensuchenden ernst. Dennoch wollen wir unsere Hilfe anbieten, indem wir erklären, was bei der Jobwahl wichtig ist, Tipps geben oder neue Blickwinkel aufzeigen. Wichtig ist jedoch, dass diese Tipps dann auch auf die eigene Situation angeglichen werden und man sich als Leser individuell entscheidet, diese umzusetzen.
Liebe Grüsse
Ben

Alex Nossack
sagte am März 16, 2018 at 11:20 am :

Glaubt man all den Berichten in den Medien über die Generation Y, dann fehlen hier noch wichtige Aspekte wie Sinnhaftigkeit der Arbeit (Gen Y will „bewegen“), Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung (Work where and when you want -> teilweise nicht kompatibel mit dem geltenden Arbeitsgesetz) und „Der Chef als Coach“ – niemand will mehr einen autoritären Chef, sondern ein kollegiales Verhältnis zu seinem Vorgesetzten. Wenn man es schafft, diese und die obengenannten Punkte im Employer Branding unter zu bringen, dann hat man gute Chancen gute Leute auf dem Arbeitnehmermarkt zu finden.

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Ben Seiler
Ben Seiler
sagte am März 19, 2018 at 1:27 pm :

Hallo Alex
Damit man die Generation Y richtig ansprechen kann, braucht es unter anderem auch diese Punkte, die du aufgezählt hast. Der Text beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Generation Y sondern lässt sich auch auf Baby Boomers oder Generation X anwenden.
Liebe Grüsse
Ben

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