Wittenbach
Primarschule Wittenbach - erstellt mit PUPIL
- 07 August 2026
- 100%
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- Wittenbach
About the job
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Digitale Medien sind aus dem Alltag von Kindern nicht mehr wegzudenken – doch wie gelingt ein verantwortungsvoller Umgang? Die Medienpädagoginnen der Primarschule Wittenbach sensibilisieren, begleiten und vermitteln wertvolles Wissen an Kinder, Eltern und Lehrpersonen.
In der Primarschule Wittenbach sorgt ein engagiertes Dreierteam für eine praxisnahe Medienpädagogik: Cornelia Bartolini, Co-Schulleiterin im Sonnenrain sowie die beiden Lehrerinnen Nadine Eberle und Sarina Oehy teilen sich zusammen 120 Stellenprozente. Die Arbeit der Medienpädagoginnen richtet sich an drei Zielgruppen: Kinder, Eltern und Lehrpersonen.
Medienprävention für die Schulkinder
Bei den Schüler*innen steht die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenzen im Zentrum. Neben technischem Wissen spiel die Medienprävention eine zentrale Rolle. «Unser Ziel ist, die Kinder an einen verantwortungsvollen, kritischen und kompetenten Umgang mit Medien heranzuführen», erklärt Cornelia Bartolini. Dazu führen die Medienpädagoginnen jeweils in der 3. und 5. Klasse spezifische Unterrichtssequenzen durch. Themen wie ein gesundes Gleichgewicht zwischen Freizeit und Medienkonsum, Gamen oder sicheres Surfen im Internet werden in der 3. Klasse behandelt. „In dieser Altersstufe ist die Aufklärung besonders wichtig - viele Kinder sind noch sehr unwissend im Umgang mit digitalen Medien“, betont Bartolini. In der 5. Klasse werden die Inhalte vertieft und erweitert: Cybermobbing, Selbstdarstellung im Netz oder auch Künstliche Intelligenz kommen dazu. Ziel ist es, die Kinder zum Nachdenken anzuregen, sie zu befähigen und ihnen Handlungskompetenzen mit auf den Weg zu geben.
Eltern sensibilisieren
Wie können Eltern ihre Kinder im Umgang mit digitalen Medien sinnvoll begleiten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Elternabende, die im Kindergarten sowie in der Unter- und Mittelstufe durchgeführt werden. Besonders im Kindergartenalter ist es den Medienpädagoginnen ein Anliegen, auf die Bedeutung von Sinneserfahrungen, Bewegung und direktem Erleben hinzuweisen – Erfahrungen, die kein Bildschirm ersetzen kann. In der Unter- und Mittelstufe behandeln die Medienbildungsabende Themen wie Gamen, Social Media, Cybermobbing oder den Umgang mit Smartwatches. Dabei stellen die Eltern oft Fragen wie: Welche Spiele sind geeignet? Wie viel Medienzeit ist in Ordnung? Bartolini betont: „Eltern wünschen sich oft klare Antworten – aber die gibt es nicht in jeder Situation. Eine Minute Horrorfilm ist für ein Kindergärtler zu viel, aber 30 Minuten eine Hörgeschichte können völlig in Ordnung sein.“ Wichtig sei vor allem: Kinder beim Medienkonsum nicht allein lassen, sondern sie aktiv begleiten.
Unterstützung für Lehrpersonen
Auch Lehrpersonen werden vom medienpädagogischen Team gezielt unterstützt. Die drei Pädagoginnen begleiten Projekte im Unterricht, bringen ihre Expertise ein und helfen bei der Umsetzung medienbezogener Ideen. „Wir werden je nach Bedarf im Unterricht einbezogen oder setzen gemeinsam mit den Lehrpersonen Ideen um», so Bartolini. Darüber hinaus bieten sie jährlich rund zehn Weiterbildungen an – praxisnah, bedarfsorientiert und technisch aktuell. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz digitaler Tools, sondern auch um deren pädagogischen Mehrwert.
Die Medienpädagogik ist fester Bestandteil des Schulalltags in Wittenbach. Sie unterstützt Kinder dabei, sich in der digitalen Welt sicher zu bewegen, gibt Eltern Orientierung und ermöglicht Lehrpersonen neue Wege im Unterricht. Damit leistet das Team einen wichtigen Beitrag zur Bildung in der Primarschule Wittenbach.