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Verwaltung statt Gestaltung - Führung ohne Richtung
1.0
- Gehalt und Benefits2.0
- Führungsstil1.0
- Arbeitsklima1.0
- Karrieremöglichkeiten1.0
01 April 2026April 2026
Das läuft gut
Unter den Kolleginnen und Kollegen gibt es kompetente und engagierte Leute - der Zusammenhalt auf Teamebene funktioniert trotz der Rahmenbedingungen. Die Lage in Bern ist praktisch, zudem Parkplatz vor dem Haus.
Das könnte verbessert werden
Die Geschäftsführung empfand ich als unnahbar und wenig greifbar. Entscheidungen wurden aus meiner Wahrnehmung hinter verschlossenen Türen getroffen und dann top-down durchgereicht - ohne Kontext, ohne Erklärung, kaum Dialog. Ich hatte den Eindruck eines patronalen Führungsstils, bei dem Mitdenken weder gefragt noch erwünscht ist. Wer Fragen stellt oder Verbesserungsvorschläge einbringt, wird meiner Erfahrung nach nicht gehört. Transparenz gegenüber den Mitarbeitenden war aus meiner Sicht ein Fremdwort. Strategisch hatte ich das Gefühl, dass der Status quo verwaltet wird, anstatt die Zukunft aktiv zu gestalten. Eine Vision oder gemeinsame Richtung konnte ich nicht erkennen. Veränderungen wurden eher ausgesessen als angegangen. Das führt zu Frustration bei Leuten, die etwas bewegen wollen. Im Endeffekt bleiben die Engagierten nicht lange und die, die bleiben, passen sich an. Die Vergütung empfand ich als unterdurchschnittlich, Entwicklungsperspektiven waren aus meiner Sicht praktisch inexistent.
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Viel Verwaltung, wenig Gestaltung
1.0
- Gehalt und Benefits1.0
- Führungsstil1.0
- Arbeitsklima2.0
- Karrieremöglichkeiten1.0
28 Dezember 2025Dezember 2025
Das läuft gut
Die folgenden Aussagen basieren auf meiner persönlichen Meinung und meinen subjektiven Erfahrungen. Positiv empfunden habe ich vor allem die Lage des Arbeitsorts. Dieser ist zentral gelegen, gut erreichbar und bietet kostenlose Parkplätze. Gleichzeitig habe ich die räumlichen Gegebenheiten als beengt und laut wahrgenommen. Gemeinschaftsflächen wie eine Küche, Kantine oder ein Aufenthaltsraum habe ich vermisst, was ich angesichts der Anzahl Mitarbeitender als unzureichend empfand. In Bezug auf Führung entstand bei mir der Eindruck, dass Führung primär über detaillierte Vorgaben und Kontrolle erfolgt. Dies wirkte auf mich so, als würden Verantwortung und Entscheidungen stark nach oben gezogen, was einerseits zu einer hohen Belastung auf Führungsebene beiträgt und andererseits die Eigenständigkeit und Selbstverantwortung der Mitarbeitenden einschränkt.
Das könnte verbessert werden
Die folgenden Aussagen basieren ausschliesslich auf meiner persönlichen Meinung und meinen subjektiven Erfahrungen. Das Arbeitsumfeld ist aus meiner Sicht stark hierarchisch und konsequent auf Verwaltung statt auf Gestaltung ausgerichtet. Entscheidungen werden top-down getroffen, von Mitarbeitenden wird primär Ausführung erwartet. Eigeninitiative, Mitdenken oder Weiterentwicklung sind kaum erwünscht. Die Organisation wirkt insgesamt von Vorsicht und der Angst geprägt, Fehler zu machen, weshalb Veränderungen eher vermieden werden. Auch bei den Trägerorganisationen nehme ich vor allem den Wunsch wahr, bestehende Strukturen zu sichern, statt Harmonisierung oder Digitalisierung konsequent voranzutreiben. Der Umgang mit arbeitsrechtlichen Themen erscheint mir veraltet und wenig professionell. Regelungen zu Arbeitszeit und Mehrarbeit wirken uneinheitlich, Entscheidungen nicht immer transparent. Die hohe Personalfluktuation fügt sich für mich schlüssig in dieses Gesamtbild.
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