Frontify AG

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Es ist nicht das, was es zu sein scheint

2.0

  • Gehalt und Benefits
    2.0
  • Führungsstil
    2.0
  • Arbeitsklima
    3.0
  • Karrieremöglichkeiten
    1.0
Aktuelle:r Mitarbeiter:inFestanstellung

11 Mai 2026

Das läuft gut

+ Früher war die Möglichkeit zur Telearbeit ein großer Vorteil, doch durch die jüngsten Vertragsänderungen wurde diese Flexibilität eingeschränkt + Flexible Arbeitszeiten sind nach wie vor allgemein akzeptiert + Es gibt auch einige wirklich tolle Kollegen, die den Arbeitsalltag angenehmer machen

Das könnte verbessert werden

- Produktpositionierung: Das Unternehmen hat Schwierigkeiten, eine klare Marktidentität zu finden. Es handelt sich nicht um eine echte DAM-Lösung (Digital Asset Management), dennoch positioniert es sich sowohl im Bereich Markenportale als auch im Bereich kreativer Vorlagen. Dieser Mangel an Fokus erschwert die Positionierung und den Wettbewerb mit spezialisierteren Tools sowie eine klare Markteinführungsstrategie. Unterdessen bieten moderne Design-, CMS- und KI-Plattformen (z. B. Figma; visuelle CMS-Tools wie Webflow oder sogar Lovable) zunehmend Frontifys Alleinstellungsmerkmal, die Markenrichtlinien, zu geringeren Kosten an, was Fragen zur langfristigen Differenzierung aufwirft. Dies hat sich auf das Wachstum und die Fähigkeit, das Produkt zu verkaufen und Upselling zu betreiben, ausgewirkt. - Management: Die jüngsten Ernennungen auf C-Level geben Anlass zur Sorge. In einer Phase, in der Wachstum und strategische Klarheit entscheidend sind, wäre eine Führung mit nachgewiesener Erfahrung in der Skalierung von Unternehmen zu erwarten; dennoch wurden Personen ernannt, die in dieser Phase weder über einen entsprechenden Hintergrund noch über Erfahrung in der Skalierung von Unternehmen verfügen. Gleichzeitig wirkt ein Teil des mittleren Managements abgeschottet, mit begrenzter Vielfalt hinsichtlich Hintergrund und Führungsstil, was sich auf die Entscheidungsfindung, die Verantwortlichkeit und definitiv auf die Betreuung und Begleitung der Mitarbeiter auswirken kann. Obwohl das Personalteam beteuert, dass das Management geschult wird, sieht die Realität so aus, dass es weder zur Rechenschaft gezogen wird noch in den jüngsten Umfragen Verbesserungen zu erkennen sind. - Vergütung: Die Gehälter liegen in mehreren Abteilungen tendenziell unter dem Branchenstandard. Zwar wird auf interne Benchmarks verwiesen, doch gibt es nur begrenzte Transparenz darüber, wie diese definiert werden. - Kultur und Arbeitsweisen: Das Unternehmen wirbt mit einer „familiären“ Kultur, doch in der Praxis wirkt diese oft oberflächlich. Die Transparenz ist begrenzt, und es mangelt spürbar an Erfahrung im Personalmanagement. Dies trägt zu Ineffizienzen bei, darunter häufige, wenig ertragreiche Besprechungen und interne Diskussionen, die die Umsetzung verlangsamen. Sie werden den deutlichen Kulturkonflikt zwischen dem Hauptsitz in St. Gallen und den Büros in New York oder London erleben.

Übersetzt aus Englisch

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