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Erfolgreich durch die ersten Arbeitstage

Yippie!! Du hast es geschafft – du hast einen neuen Job! Die Sektflaschen sind leergetrunken und der grosse Urlaub vor dem Neustart ist hinter dir. Jetzt wird es ernst. Die letzten Stunden vor dem ersten Arbeitstag nähern sich unweigerlich und die Nervosität steigt. Aber wie gelingt dir ein erfolgreicher Start im neuen Job?

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Nervosität gehört dazu

Einen neuen Job anzunehmen, das bedeutet in erster Linie eine neue Herausforderung anzugehen. Wenn du also in den Tagen vor Arbeitsbeginn etwas nervös und angespannt bist, dann ist das völlig normal. Und sogar gut. Damit weisst du, dass du die Arbeit ernst nimmst und dich auf deinen neuen Lebensabschnitt schon mental einstellst.

Vielen Dank für die Blumen

Wow, du findest Blumen oder ein kleines Geschenk mit einer Willkommens-Botschaft von deinen neuen Arbeitskollegen auf deinem Schreibtisch. Auch du könntest etwas für dein neues Team tun. Bringe doch in den ersten Tagen ein kleines Znüni oder einen Kuchen mit in das Unternehmen. Das kommt bestimmt gut an. Es soll jedoch eine Kleinigkeit sein, sonst kann das den Eindruck erwecken, dass du dich besonders wichtigmachen möchtest.

Das lästige Namenmerken

Wenn du am ersten Arbeitstag einen guten Eindruck machen möchtest, dann übe dich bereits vor Arbeitsbeginn mit dem Namenlernen. Präge dir die Namen deines direkten Vorgesetzten und deiner unmittelbaren Kollegen gleich ein. In vielen Fällen kannst du auf der Internetseite des jeweiligen Unternehmens die Namen der Mitarbeitenden finden und idealerweise lernst du die wichtigsten schon im Vorhinein. Natürlich musst du aber auch nicht alle Namen gleich auswendig lernen; wenn du mal nachfragen musst, dann wird das auch auf Verständnis stossen.

Wenn du Glück hast, führt dich dein Manager durch das gesamte Team und stellt dir deine zukünftigen Arbeitskollegen vor. Wenn das nicht der Fall ist, dann drehe selber ein paar Runden, um den Leuten kurz Hallo zu sagen. Du kannst auch ein allgemeines Rundschreiben-Email verfassen, indem du dich kurz vorstellst. Du solltest beides aber kurz mit deinem Vorgesetzten absprechen.

Kühlen Kopf bewahren

So viele Infos und Zahlen, neue Aufgaben, neue Namen und Abteilungen… Bei den ersten Meetings verstehst du so gut wie gar nichts? Dann atme einfach einmal tief durch und mach dir bewusst, dass es zu Beginn allen so geht. Es ist normal, dass du am Anfang mit den vielen neuen Informationen überfordert bist und nicht gleich alles verstehst. Schreibe dir die wichtigsten Sachen auf und frage bei Bedarf höflich nach. Einfach kühlen Kopf bewahren, dann wird es schon schiefgehen.

Auch wenn du voller Tatendrang steckst und dir schon eine Liste an neuen Ideen zusammengestellt hast, so sei auch nicht übermotiviert. Deine Arbeitskollegen sollen nicht von dir denken, dass du von Anfang an alles besser weißt und deren Arbeitsweise nur kritisieren möchtest. Bringe deine Ideen zu einem passenden Zeitpunkt freundlich an, damit dein Feedback auch geschätzt wird.

Lerne deine Kollegen besser kennen

Wenn du in ein neues Team kommst, ist es nicht einfach, dich sofort zu integrieren. Alle anderen kennen sich bereits, nur du bist neu. Ein paar gemeinsame Mittagessen und etwas Small-Talk können da Wunder wirken. Versuche vor allem am Anfang, mit allen zu kommunizieren und bei gemeinsamen Team-Essen oder Pausen dabei zu sein. So kannst du dich schneller im Team wohlfühlen.

Vertraue dir selber und sei selbstbewusst. Gehst du mit positiver Einstellung an deinen neuen Job heran und verzweifelst du nicht gleich, wenn du nicht alles sofort verstehst, dann wirst du deine neue Herausforderung bestimmt meistern. Denn denke daran: Es hat schon seinen Grund, warum sich die Firma genau für dich entscheiden hat! Wir wünschen eine schöne erste Arbeitswoche!

(Bilder quelle: Stocksy United)

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