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Neuer Job, neues Unternehmen – 6 Tipps für einen einfacheren Einstieg

Nachdem du die Bewerbung abgeschickt, dich beim Bewerbungsgespräch gut geschlagen und den Job bekommen hast, steht der Start im neuen Unternehmen vor der Tür. Mit diesen Tipps erfährst du, wie du im neuen Unternehmen startest, mit den Kollegen klarkommst und mit den Vorgesetzten eine gute Zeit hast.

arbeitskollegen im büro sprechen miteinander

1. Organisation und Abläufe im Unternehmen kennenlernen

Wer einen neuen Job startet, sollte sich auf Veränderungen einstellen. Es werden neue Strukturen und Abläufe auf dich zukommen, die du vielleicht anders gewohnt warst. Wichtig ist, dass du diesbezüglich offen bist und versuchst, dich an die Strukturen anzupassen – auch wenn du am Anfang vielleicht nicht hundertprozentig damit einverstanden bist.

2. Die neuen Arbeitskollegen (langsam) kennenlernen

Ein neuer Job bedeutet auch, dass du ein Teil von einem neuen sozialen Mikrokosmos wirst. In diesem neuen Gefilde gilt es, nicht allzu schnell vorzupreschen und überall deinen Senf dazuzugeben. Lass dir Zeit, deine neuen Arbeitskollegen kennenzulernen – auch mit denjenigen, mit denen es nicht im ersten Augenblick funkt. Denn stille Wasser können sehr tief sein und verschiedene Persönlichkeiten ein Team bereichern.

3. Neue Unternehmenskultur kennenlernen

Neben den neuen Mitarbeitern und Strukturen gibt es in jedem Unternehmen eine eigene Unternehmenskultur. Auch hier ist Geduld gefragt, denn manchmal ist es nicht einfach zu durchschauen, welche Rituale, Eigenarten oder ungeschriebenen Regeln in einem Unternehmen herrschen. Macht man eine gemeinsame Kaffeepause? Sind private Gespräche mit dem Handy erlaubt? Feiert man Geburtstage im Büro? Das sind alles Fragen, die manchmal erheblich von den festgelegten „Regeln“ abweichen können. Halte Ausschau nach diesen ungeschriebenen Regeln und versuche, dich ihnen anzupassen.

4. Unter den Kollegen Peers suchen und pflegen

Bau dir dein internes Netzwerk auf, pflege es und suche nach „Verbündeten“. Das kann einerseits in deinem Team jemand sein, mit dem du deine Vorschläge kritisch besprechen kannst, bevor du sie dem ganzen Team oder Vorgesetzten präsentierst. Andererseits kannst du abteilungsübergreifend nach Gleichgesinnten Ausschau halten, mit denen du interne Themen informell besprechen kannst.

5. Regelmässig Feedback einfordern

Versuche von Anfang an, deine Leistungen mit dem Vorgesetzten zu reflektieren. Das kann etwa zu Beginn alle zwei Wochen stattfinden und später dann einmal monatlich. Diese Feedbackgespräche sollten nicht zu lange dauern. Fünf bis zehn Minuten sollten genügen, um die Kernpunkte der Leistungen zu besprechen. Obwohl niemand viel Zeit hat und Feedbackgespräche gerne vergessen gehen, ist es wichtig zu reflektieren, um seine Stärken auszubauen und an den Schwächen zu arbeiten und sie zu verbessern.

6. Vertrau auf deine Fähigkeiten und bleib du selbst

Ein Neustart ist nicht immer einfach, denn du wirst mit vielen Veränderungen konfrontiert. Manchmal ist das aufrengend und spannend und manchmal echt anstrengend und mühsam. Es ist umso wichtiger, dass du deinen Mut und deine Motivation nicht verlierst, auch wenn du durch Tiefen gehst. Denn du weisst, was du kannst, niemand weiss das besser als du selber – auch wenn man dir etwas Anderes einreden will. Auch solltest du dich nicht verstellen, um allen zu gefallen. Manchmal reicht es, wenn du einfach eine neutrale Basis schaffst, denn es ist ganz normal, dass man nicht mit allen beste Freunde sein kann.

 

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