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Vorgespräch

Das Vorgespräch – meist telefonisch – ist hilfreich, um noch mehr Informationen über die ausgeschriebene Stelle zu bekommen. Kleiner Knigge, wie dieses Vorgespräch nicht zur Plauderstunde verkommt.

Das Inserat hört sich toll an, die offene Stelle entspricht genau Ihren Wünschen. Wäre da nicht der Hinweis, dass Fremdsprachenkenntnisse unbedingt erforderlich sind. Doch nirgends steht, welche denn nun in Frage kommen. Okay, auch Inserattextern kann mal was durchrutschen, sind ja auch nur Menschen.

Sind Fragen offen, ist es mehr als richtig, dass man sich direkt bei der im Inserat angegebenen Kontaktperson telefonisch erkundigt. Gleichzeitig kann man sein Interesse an der Stelle betonen und bleibt – wenn das Gespräch erfolgreich verlaufen ist – vielleicht sogar in der Erinnerung der Kontaktperson. Dazu sollten Sie sich während des Gesprächs immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass Sie einen guten Eindruck erwecken wollen.

Höflichkeit und Freundlichkeit stehen an erster Stelle. Falls Sie mit einer Stellvertretung der Kontaktperson telefonieren, notieren Sie ihren vollen Namen. Den brauchen Sie möglicherweise als Einstieg im Bewerbungsschreiben. Ausserdem sollten Sie sich um eine deutliche Aussprache bemühen und sowohl ihre Fragen als auch die Antworten knapp und präzise formulieren, die Leute haben noch anderes zu tun, als mit Ihnen zu plaudern. Passen Sie sich in Bezug auf die Sprechgeschwindigkeit möglichst Ihrem Gesprächspartner an und lassen Sie ihn immer ausreden.

Eine positive Grundstimmung während des Gesprächs ist wichtig, deshalb sollten Sie sich bemühen, Optimismus und Selbstbewusstsein zu vermitteln. Selbstbewusstsein kommt in einem solchen Gespräch grundsätzlich besser an als Schüchternheit und Unsicherheit, doch lassen Sie sich möglichst nicht dazu hinreissen, sich ununterbrochen selbst zu loben, wie toll Sie für diesen Job geeignet sind.