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6 Sachen, die du während der Kündigungsfrist unbedingt machen musst

Seit kurzem ist es klar: In drei Monaten verlässt du die Firma. Dein Chef hatte zwar keine Freude, als du ihm gestern die Kündigung auf den Tisch gelegt hast, aber er hat es zur Kenntnis genommen. Nun bleiben dir noch zwei Monate und 29 Tage, die Stimmung ist angespannt, doch diese Sachen solltest du dennoch unbedingt erledigen, bevor du die Firma verlässt:

  1. Alte Geschichten klären

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Nichts ist schlimmer, als im Streit auseinanderzugehen. Was im Privaten gilt, ist auch im Beruflichen nicht anders. Wenn du noch Konflikte oder Auseinandersetzungen hast, die du unter den Tisch gekehrt hast: Gespräch suchen, alten Ballast abwerfen und mit reinem Gewissen in die Zukunft gehen.

 

  1. Übergang für Nachfolger vorbereiten

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Mit einem sauberen Abschluss sind beide Parteien schlussendlich zufrieden: Einmal du, weil du somit nach der Kündigungsfrist nicht noch offene Fragen für deinen Nachfolger beantworten musst, und andererseits deine baldige Ex-Firma, da sie unabhängig von dir weiterarbeiten kann. Erstelle eine Liste mit allen Projekten und offenen Punkten, die du übergeben musst. Falls der Nachfolger in der Kündigungsfrist noch nicht angefangen hat, einem anderen Arbeitskollegen weitergeben – und nachfragen, ob er alles verstanden hat.

 

  1. Netzwerk aufpolieren

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Nie wieder wirst du so einfachen Zugang zu deinen Arbeitskollegen erhalten, wie in der Zeit, in der du mit ihnen zusammenarbeitest. Natürlich gibt es einige, bei denen das nicht nötig ist, weil ihr euch sehr gut verstanden habt und auch nach deinem Austritt in Kontakt bleiben werdet. Aber da gibt es auch noch andere, die für dich auch in Zukunft wichtig sein könnten. Statte doch den einen oder anderen einen Besuch ab und trink einen Kaffee. Mache deinen Arbeitskollegen klar, dass sie dich auch in Zukunft gerne kontaktieren können und die gerne mit ihnen in Kontakt bleiben würdest – vielleicht könnt ihr euch durch euer Netzwerk gegenseitig behilflich sein. Alternativ kann man natürlich auch einen Apéro organisieren, an dem du dich noch mal vernetzen kannst. Weitere Tipps zum Netzwerken findest du hier.

  1. Arbeitszeugnis ausstellen lassen

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Gemäss Gesetz hast du Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, das dein wirtschaftliches Vorankommen nicht behindert – der Arbeitgeber muss dir bis zum Ablauf der Kündigungsfrist dein Arbeitszeugnis ausgestellt haben. Wenn du gleich zu Beginn mit der Forderung/Wunsch nach einem Arbeitszeugnis bei deinem Vorgesetzten auftauchst, lässt du ihm auch ein bisschen zeitlichen Spielraum zur Erstellung – so bleibst du fair und kannst eine fristgerechte Zustellung erwarten. Falls du mit dem Arbeitszeugnis nicht zufrieden bist oder dir nicht sicher bist, ob es „positiv“ ist, findest du in diesem Blogpost Rat.

  1. Restferien nehmen

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Es kann passieren, dass man vor lauter Arbeit vergisst, seine Ferien aufzubrauchen. Idealer kann der Zeitpunkt nicht mehr sein: Du schliesst mit den Projekten von deinem jetzigen Job ab und musst dir darum in den Ferien keine Gedanken machen, ob alles nach Plan verlaufen ist. Deshalb empfiehlt es sich, die ganzen restlichen Ferientage ans Ende der Kündigungsfrist zu setzen – so kannst du ohne Hintergedanken abschalten und mit voller Energie beim neuen Job starten.

  1. Abschiedsparty geben

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Es ist zwar der erste Eindruck, der zählt – aber der letzte der bleibt! Willst du also den Leuten positiv im Gedächtnis bleiben, solltest du neben einer sauberen Übergabe und gelegentlichem Kaffeetrinken mit Arbeitskollegen auch deine Abschiedsfeier organisieren. Das muss nichts Grosses sein, ein kleines Get-together mit Snacks und Getränken kann schon reichen. So gibst du auch allen nochmal die Möglichkeit sich proper zu verabschieden – das ist doch viel schöner, als wenn man sich zwischen Tür und Angel «Tschüss» sagt.

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